News-Archiv 2006
21. Dezember 2006
Der Veranstalter der Vattenfall-Cyclassics "upsolut" hat heute den endgültigen Termin für das Jedermann-Rennen im kommenden Jahr bestätigt. Es ist der 19. August 2007. Das WsL-Team wird mit Aktionen dabei sein. Mehr dazu in den kommenden Wochen hier auf der Website.
12. Juli 2006 - Hall Anzeiger
Knochenmarkspende: Freiwillige können sich während der Langen Nacht der Wissenschaft registrieren lassen
Oft ist es nur ein kleiner Schritt zum Lebensretter. Jährlich erkranken insgesamt etwa 9000 Kinder und Erwachsene in Deutschland an Leukämie. Zur Behandlung von angeborenen Bluterkrankungen, Blutkrebs (Leukämie) oder bösartigen Erkrankungen werden zunehmend Stammzellen aus dem Knochenmark oder dem Blut mit Erfolg eingesetzt. 2000 Knochenmark-/Stammzelltransplantationen von Spendern hat es 2004 in Deutschland gegeben. Nicht für jeden Kranken konnte aber ein geeigneter Spender gefunden werden. Gemeinsam mit dem Knochenmarkspenderregister Sachsen-Anhalt e.V. hat sich das Institut für Medizinische Immunologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Aufgabe gestellt, Freiwillige zu gewinnen, die sich zu einer Knochenmarkspende bereit erklären und sich dafür registrieren sowie untersuchen lassen.
Das Institut für Medizinische Immunologie gibt allen, die sich als Knochenmarkspender registrieren lassen wollen, während der Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag, 14. Juli 2006, die Gelegenheit, sich eine sehr kleine Menge Blut für die Typisierung der Gewebemerkmale abnehmen zu lassen. In den Räumen des Instituts in der Magdeburger Str. 2 können zwischen 18 und 22 Uhr die Blutabnahmen erfolgen.
Als potentieller Spender kann sich jeder - gesundheitliche Eignung vorausgesetzt - zwischen 18 und 55 registrieren lassen. Zur Bestimmung der HLA-Gewebemerkmale wird eine geringe Menge Blut entnommen. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen bestimmte Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient übereinstimmen: die so genannten HLA-Gewebemerkmale (Humane Leukozyten Antigene). Diese Merkmale sind für Verträglichkeit beziehungsweise Abstoßung von körperfremden Geweben und Organen verantwortlich.
Als Spender kommen in erster Linie Familienangehörige in Frage. Leider findet sich für mehr als die Hälfte der Betroffenen kein gewebeverträgliches Familienmitglied (Geschwistermangel). Die letzte Möglichkeit besteht dann in der Suche nach einem nicht verwandten, freiwilligen Knochenmark-/ Blutstammzellspender. Oft kann nur unter einer sehr großen Anzahl potentieller Spender ein geeigneter Kandidat gefunden werden. Unter den weltweit registrierten Spendenwilligen fanden die Mediziner bisher für etwa 70 Prozent der Betroffenen ein Spender.
29. Juni 2006 - Offenburger Tageblatt
Fünfzig neue Chancen auf Leben - Hygieneservice Leber in Hornberg-Niederwasser spendet 2500 Euro für Stammzellentypisierung
Von Claudia Ramsteiner
Alle 45 Minuten wird in Deutschland ein Mensch durch die Diagnose Leukämie aus seinem Alltag gerissen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Vielen von ihnen kann nur durch die Stammzellenspende eines geeigneten Spenders geholfen werden. Die Typisierung und Aufnahme in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei kostet 50 Euro. Aufgabe der DKMS ist deshalb nicht nur die Sensibilisierung der Menschen für die Knochenmarkspende, sondern auch für die Eurospende!
2.500 Euro oder 50 neue Chancen auf Leben für Leukämiepatienten war die stolze Bilanz eines Aktionsmonats der Firma Leber Hygiene Service. "Anlass für die Aktion war der aktuelle Fall ‘Kai’ in Welschensteinach, aber auch der eines Bekannten unserer Mitarbeiter, dem durch eine Knochenmarkspende geholfen werden konnte", sagte Geschäftsführer Joachim Wisser. Nicht nur die Geschäftsleitung, die gesamte Belegschaft zog an einem Strang.
Ob bei Außendienstterminen, über die hauseigene Homepage oder die ausgehende Post – der Phantasie der Mitarbeiter waren keine Grenzen gesetzt, um Kunden und Geschäftspartner für das Thema »Leben spenden« zu sensibilisieren. "Dieser Betrag ist angemessen für eine so tolle Arbeit", sagte Wisser erst kürzlich in einem Radiointerview.
"Das Geld wird im Rahmen der Typisierungsaktionen für den 7-jährigen Adrian aus Lahr verwendet", freute sich Martina Wanner von der DKMS über diese "einzigartige Aktion".
Tiroler Tageszeitung:
Lienz: Nur Knochenmarkspende kann Fünfjährige retten
Diagnose Leukämie. Die Familien eines Mädchens aus Lienz und eines Buben aus Mittersill setzen ihre Hoffnung auf eine Aktion am 19. Juli.
Aus heiterem Himmel traf die Lienzer Familie die niederschmetternde Diagnose: Die fünfjährige Tochter hat Leukämie. Seither liegt das Kind im Krankenhaus, die Eltern haben nur eine Hoffnung: einen Knochenmarkspender zu finden. Das gleiche Schicksal traf einen Siebenjährigen aus Mittersill. In der Innsbrucker Klinik haben sich die Familien kennen gelernt, nun ruft die Leukämiehilfe Osttirol zu einer Hilfsaktion auf.
Soldaten helfen
"Wir suchen Knochenmarkspender. Dazu bitten wir alle gesunden Männer und Frauen zwischen 18 und 45 Jahren, am 19. Juli in das Krankenrevier der Lienzer Haspingerkaserne zu kommen. Dort findet die Blutabnahme für die Typisierung statt", sagt Organisatorin Anni Kratzer. Das Bundesheer trägt dazu bei, Spender zu motivieren: "Wir informieren unsere 200 Rekruten in eigenen Veranstaltungen über diese Aktion", kündigt Vizeleutnant Siegfried Schatz an. Ob die Jungmänner tatsächlich mitmachen, steht jedem frei.
Die Hoffnung lebt
Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, zwar gering, dennoch: "Der Erste, der zur Tür hereinkommt, kann der Richtige sein", meint Kratzer.
1. Januar 2006
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