Wissen
In Deutschland erkrankt rund alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie - pro Jahr sind es knapp 12.000. Jeder zweite Patient ist ein Kind oder Jugendlicher. Leukämie ist eine bösartige Krankheit, bei der sich aus unterschiedlichen Gründen unreife und somit funktionsunfähige weiße Blutkörperchen (Leukozyten) explosionsartig vermehren.
Unbehandelt verläuft Leukämie tödlich. In vielen Fällen die Erkrankungen mit einer Chemotherapie bekämpft, eine enorm belastende Prozedur für den Patienten. Allerdings hilft sie nicht immer. Die letzte Rettung ist dann eine Stammzellentransplantation (früher auch als Knochenmarktransplantation bezeichnet).
Jedoch kann nur ein Drittel der Leukämie-Erkrankten durch eine Spende eines Familienmitglieds vor dem Tod durch Leukämie gerettet werden. Alle Übrigen sind auf fremde Unterstützer angewiesen - eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen, denn nicht jeder Hilfsbereite hat die erforderlichen Blutwerte. Die Chancen stehen zwischen eins zu einigen Tausend bis eins zu mehreren Millionen. Etwa jeder vierte Patient stirbt, noch bevor ein passender Spender gefunden wird.
Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registriert seit 1991 die Blutwerte von spendebereiten Menschen. Inzwischen sind mehr als zwei Millionen Freiwillige in der Datei. Derzeit spenden täglich mindestens acht DKMS-Typisierte Leben.
Und obwohl es täglich mehr werden, kommt die lebensrettende Hilfe immer noch in vielen Fällen zu spät. Deshalb muss es noch mehr spendebereite Menschen geben!
Wir möchten die DKMS bei ihrer Arbeit unterstützen und haben deshalb das Projekt "Wir spenden Leben - Radsportler für die Knochenmarkspende" ins Leben gerufen
