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Über 8.000 Euro für tumorkranke Kinder

ZKRD Charity-Radrennen

Im Mai trat unser Team mit Unterstützung durch die Ulmer Feuerwehr beim 2. ZKRD Charity-Radrennen an. Obwohl unseren Teams der sportliche Erfolg versagt blieb, waren wir mit dem Verlauf der Veranstaltung und vor Allem mit dem Publikumsinteresse mehr als zufrieden.

© Press'n'Relations
Rennrad-Teams © Press’n’Relations

Inzwischen steht auch die Spendensumme fest: mehr als 8.000 € kamen zusammen. Diese Summe (genau 8.212,60 €) wurde dem Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm e.V. am Donnerstag von Sonja Schlegel (Presseverantwortliche des ZKRD) überreicht. Ein weiterer Baustein, mit dem der Förderkreis die Finanzierung der Aktion „Hand in Hand“ weiter absichern kann.

Wir freuen uns mit unseren Ulmer Partnern über dieses phantastische Ergebnis!

Scheckübergabe, von links nach rechts: Kerstin Zerahn (Einstein Marathon-Team), Richard Wäckerle (Förderkreis), Sonja Schlegel (Pressesprecherin ZKRD), Elvira Wäckerle (Vorsitzende Förderkreis) und Andrea Timm (ZKRD) © Press'n'Relations
Scheckübergabe, von links nach rechts: Kerstin Zerahn (Einstein Marathon-Team), Richard Wäckerle (Förderkreis), Sonja Schlegel (Pressesprecherin ZKRD), Elvira Wäckerle (Vorsitzende Förderkreis) und Andrea Timm (ZKRD) © Press’n’Relations

Besuch beim Förderkreis

Am Vortag des Rennens waren wir beim Förderkreis zu Gast. Bei diesem Besuch hatten wir Gelegenheit, das Hartmut-Blauw Elternhaus und die Räume der Geschwisterbetreuung zu besichtigen. Die offene und freundliche Atmosphäre der Wohnungen und Räumlichkeiten erinnerte nicht daran, dass hier Menschen betreut werden, deren Angehörige einen harten Kampf gegen eine gefährliche Krankheit auszustehen haben.

Wohnung im Elternhaus © Andreas Stenzel
Wohnung im Elternhaus © Andreas Stenzel

Erst beim Gang durch das – trotz der notwendigen Zweckmäßigkeit angenehm gestaltete – benachbarte Klinikgebäude der Universitätskinderklinik Ulm wurde uns wieder bewusst, worum es hier ging.

Laminar Flow  © Andreas Stenzel
Laminar Flow © Andreas Stenzel

Aktion „Hand in Hand“

Ein Teil der Angebote des Förderkreises ist die Aktion „HandinHand“.

„HandinHand“ setzt dort an, wo Krankenkassen oder Staat nicht helfen oder aufgrund einer nicht zu Ende gedachten Gesundheitspolitik nicht helfen dürfen. Die Medizinische Versorgung ist in Deutschland nahezu pefekt organisiert und finanziell abgesichert. Unterstützung von nicht erkrankten, aber durch die Krankheit mitbetroffenen Familienangehörigen gehört jedoch nur bedingt Leistungskatalog, speziell dann, wenn die medizinische Behandlung abgeschlossen, die Folgen der Krankheit aber noch längst nicht überwunden sind.

Mit Hilfe einer – inzwischen komplett selbst finanzierten – Sozialarbeiterstelle erhalten Familien durch „HandinHand“ Beratung und Hilfe auf ihrem Weg zu einer neuen Normalität.

Dass dieser nicht einfach ist, kann man sich gut ausmalen. Während der Krankheit des Kindes dreht sich das Leben um das Kind. Freizeit, Freunde und sogar die eigenen Geschwister kommen zwangsläufig zu kurz. Im Krankenhaus gibt es – auch für die teilweise dort mitwohnenden Elternteile – eine Rundumbetreuung. Wird das Kind aus dem Krankenhaus entlassen, endet diese abrupt: die häufig schon durch die Krankheit stark geforderten Eltern müssen sich nun wieder im Alltag zurecht finden. Geschwister fordern jetzt Zuwendung, die manche  Eltern in dieser Situation (noch) nicht geben können. Die Nachbetreuung von Familien soll diese Phase erleichtern, ohne die Rundumversorgung komplett weiterzuführen. Ziel der Arbeit ist es, den Eltern zu ermöglichen, wieder selber für sich und ihre Kinder sorgen zu können.

Geschwisterprojekt

Das LöwenherzKids Geschwisterprojekt kümmert sich dabei um die Geschwisterkinder, deren psychische Belastung sich manchmal erst lange nach dem Ende der Erkrankung zeigt. Regelmäßige Angebote entlasten Eltern und bieten Kindern während und auch nach der Erkrankung der Schwester oder des Bruders Gelegenheiten, Freizeitangebote wahrzunehmen, in denen sie selber im Mittelpunkt stehen. Die belastende Erkrankung kann hier zwar Thema sein, steht aber nicht ständig im Mittelpunkt.

Unser Beitrag

Nach dem Besuch beim Förderkreis wussten wir, was auf uns wartete. Ein Lauf und ein Radrennen, bei denen es nicht nur um die Befriedigung unseres Egos gehen würde, wie bei so vielen anderen ähnlichen Sportveranstaltungen. Vielmehr würden wir ganz konkret ein wenig dazu beitragen können, diese wichtigen Hilfen anbieten zu können.

Wir spenden Leben-Finisher: Bodo, Jürgen, Tim © Andreas Stenzel
Wir spenden Leben-Finisher: Bodo, Jürgen, Tim © Andreas Stenzel

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Familie Wäckerle und den Mitarbeitern des Förderkreises und des ZKRD für diese (zum Glück nicht einmalige) Gelegenheit bedanken und sagen: hoffentlich bis bald in Ulm!

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