Jörg
Es geht los!
Jörg Wittmann schreibt über seine Leidenschaft und seine Gedanken zum Radsport.
Profil von Jörg Wittmann
Sonntag, 25. Mai 2008 - 23:31 Uhr
Maitrilogie

Für den Mai hatte ich mir gleich drei Jedermannrennen vorgenommen. Den Anfang machten die Neuseenclassics am Pfingsmontag bei Zwenkau. Gegenüber des letzten Jahres wurde die lange Strecke etwas verschärft. So dass es jetzt über 130 Kilometer ging und wir auch einen Berg bewältigen mussten, der bei den Profis als Bergwertung ausgefahren wurde.
Das Wetter war perfekt. Sonne und wenig Wind machten das "Überleben" auf der Strecke einfacher, dass Rennen aber auch schneller. Im Startblock zwei gestartet ging es zunächst mit 40 bis 50 km/h der Spitze hinterher. Dort sammelte sich schließlich ein Feld von geschätzten 300 Fahrern. Entsprechend unruhig wurde es und im hinteren Teil gab es den berühmten Zieharmonikaeffekt bei jeder Kurve und diversen Bremsmanövern weil jemand nicht geradeausfahren konnte. Der erste Sturz passierte wie im letzten Jahr an der wahrscheinlich breitesten Stelle des Kurses. Zum Glüch blieb ich verschont. Jedoch schlauchte das Tempo und nach 55 Kilometern ging es nach Grimma. Wo am Ortsausgang der Berg wartete. Ich musste das Feld schon vorher fahren lassen. Der Berg war hart und das Tempo blamabel langsam. Erst danach kam eine Gruppe, die ein tempo fuhr, dass mir entgegen kam. Diese Gruppe sammelte immer mehr Fahrer ein und wuchs auf vielleicht 40-50 Fahrer. So konnte ich mich wieder verstecken und musste keine Führung fahren. Im Ziel war ich froh, dass es vorbei war.
Aber Spaß hat es am Ende doch gemacht
Eine Woche später kam Buckow in der märkischen Schweiz. Hier wurde ich letztes Jahr auf der mittleren Strecke 10. Diesmal stand die Wahl zwischen 39 und 78 Kilometer. Nach den Erfahrungen in Zwenkau dachte ich zunächst nur an die kurze Strecke. Aber 23 Euro bezahlen, um dann nur eine Stunde zu fahren. So entschied ich mich mit Pooky und Ralph für die lange Strecke. Bei ca. 150 Startern und den Teams aus KW und von Bikekult war klar, dass es ein richtiges Radrennen würde. Und schon auf den ersten Kilometern wurde tierisch gerast. Ich drückte über die Hügel, um wenigsten nach der ersten Runde noch im Feld anzukommen. Wohl wiessend, dass dies auch die einzigste Runde an der Spitze bleiben würde. Quasi mit Ansagen fiel ich am ersten Hügel nach dem Ziel ab. Die zweite Runde fuhr ich dann alleine, bzw. am Hinterrad eines zuvor gestürzten Fahrers. Dann kam die zweite Gruppe. Und hier konnte ich gut mitrollen. Interessant war die Feststellung, dass in dieser Gruppe einige waren, die sichtlch fitter waren als ich. Doch das fahren in der Gruppe bzw. der Aufbau einer ordentlichen Staffel fiel ihnen schwer. So rollte ich in der Zielanfahrt relativ leicht nach vorne und wurde Dritter der Gruppe im Spurt.
Das dritte Rennen, eine weitere Woche später, war der erste Velothon in Berlin. Aber darüber erzähle ich beim nächsten mal.
Sonntag, 25. Mai 2008 - 23:05 Uhr
Rückblick
Nach langer Zeit möchte ich nun endlich wieder ein paar Zeilen zum Radsportleben und unserem Projekt schreiben.
Nachdem ich im Oktober letzten Jahres einen neuen Job angefangen habe, fällt es etwas schwieriger ein regelmäßiges Training zu absolvieren. So trage ich ein paar Pfunf zu viel herum und muss mich auf dem Rad auch öfters mal quälen.
Umso schöner war es, dass ich nach langen Jahren mal wieder ein Trainingslager auf Mallorca absolviert habe. Mit Pooky waren wir 12 Tage in Norden der Insel. Ich kleine gemütliche Finca nahe Pollensa war unser zu Hause. Und wie sich herausstellen sollte, war es genau der richtige Zeitpunkt. Während man in Deutschland fror und teilweise sogar nochmal Schnee fiel, konnten wir jeden Tag draußen auf der Terasse frühstücken. Und als wir wieder nach Deutschland zurückkamen, wurde es auch dort wärmer.
Unsere Ausfahrten haben richtig Spaß gemacht. Der Norden gefällt mir auch noch besser als der Süden. Man hat Möglichkeiten für alle Profile und die Landschaft ist noch vielseitiger. Unsere Kilometerleistung war sicherlich nicht überragend. Aber 620 Kilometer an 10 Tagen ist auch ok. Unsere Königsetappe hatte dabei 120 Kilometer mit 2000 Höhenmetern und der berühmt berüchtigten Serpentinenschlange "La Calobora".
Jedenfalls kann ich jedem nur empfehlen diese schöne Insel einemal kennezulernen. Mit oder ohne Rad.
Dienstag, 25. September 2007 - 20:43 Uhr
Indian Summer
Für Radsportler ist das Jahr nun fast gelaufen. Der Winter steht vor der Tür. Vorher hoffen alle nochmal etwas von einem goldenen Herbst abzubekommen. Nachdem der Sommer diesmal ja nicht soviel hergegeben hat.
Am letzten Sonntag war Anselm nochmal bei einem Jedermanrennen in Strausberg unterwegs. Auf den 62 Kilometern kam er ganz gut zurecht.
Pooky und ich haben den sonnigen Tag genutzt für eine lockere 75 Kilometerrunde bei einer RTF der Berliner Feuerwehr.
Heute nun bin ich nach Ba-Wü zur Rad-WM gefahren. Leider scheint sich das Wetter nun wieder von der unfreundlichen Seite zu zeigen. Erstmals hatte ich auf der heutigen Trainingsrunde in Aalen wieder kalte Füße. Und für die kommenden Tage sind auch max. 15 Grad und Regen angesagt. Hoffentlich wird das Wochenende mit den Straßenrennen schöner. Und Schumi darf gewinnen. Auch wenn nach seinen großen Worten ihm alle anderen am Hinterrad hängen.
Dienstag, 21. August 2007 - 17:06 Uhr
Hamburg Cuisine-Classics
Freitag - Ankunft Hamburg 16:00 Uhr
Nachmittags - kurzer Stopp beim Schotten. McDo... für 1,-€
Auf der Messe - Probeschluck beim Holsten Biermixgetränk
Abends - super leckeres Essen in Winterhude.
Das Indische Restauraunt "Zala" bot eine vielseitige Küche in angenehmer Atmosphäre.
Samstag - Vorstellung auf der NDR-Bühne
Nachmittags - ein kühler und sehr guter Frappe in der Rösterei "elbgold". Für Kaffeetrinker dringendst zu empfehlen.
Abends - Teamtreffen im "Rocco" , St. Pauli
Der angesagteste Italiener im Kiez. Ohne Vorbestellung ist ein freier Sitzplatz Glückssache oder Beziehung
Sonntag - Das Rennen
Vormittags - zwei Gel, ein Riegel, eine Banane und zwei Liter Flüssigkeit auf 161 km
Abends - Chinesisches Buffet als "all you can eat" in St. Georg
Jetzt war ich wirklich satt.
Obwohl ! Vor dem Fernseher gingen noch ein Apfel und ein Schokoriegel rein.
Montag - Die Heimkehr
Lachsfilet mit Bratkartoffeln und Blumenkohl bei Karstadt auf der Aussichtsterasse.
Vor der Abfahrt nochmal schnell zu "elbgold" auf einen Hauskaffee und ein Frappe als Wegzehrung
Wer jetzt noch mit dem gleichen Gewicht wie ich nen 37er Schnitt schafft, den lade ich auf eine Möhre ein.
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