Ralph
Online-Tagebuch von Ralph Wittmann
Ralph dokumentiert seine Erlebnisse auf dem Rad und berichtet über seine Vorbereitungen zu sportlichen Höhepunkten.
Profil von Ralph Wittmann
Mittwoch, 10. September 2008 - 09:39 Uhr
Neue Prioritäten

Da war es in diesem Jahr mal wieder super Radfahrwetter in Hamburg und ich war nicht dabei. Aber das hat seinen guten (und vor allem schönen!) Grund. Der kleine Marcel ist nun da und verlangt alle Aufmerksamkeit. Da muss das Rad mal eine Weile im Keller bleiben.
Mit dem Velothon gab es aber diesmal "Ersatz" direkt vor der Haustür. Der Start aus der ersten Reihe war ein tolles Erlebnis. Und ich fuhr mal (ganz kurz
) im Windschatten von Robert Bartko. Mein Fazit zum Velothon: schneller als Hamburg, die Strassen sind an der Waterkant deutlich besser und im A-Block geht es sehr hektisch zu
. Der Velothon hat viel Potential, da wird es bestimmt noch neue Strecken geben. Dass es in Berlin keinen Kösterberg gibt fand ich gar nicht schlimm
.
Mittwoch, 21. Mai 2008 - 17:13 Uhr
Der erste Saisonhöhepunkt steht an
Nun steht also der erste Saisonhöhepunkt mit dem Velothon an. Erfreulicherweise findet dieser quasi vor der Haustür statt so dass wir uns ganz entspannt an den Start begeben können.
Obwohl ich am letzten Wochende wegen meines nahezu ausgefallenen Wintertrainings
eigentlich nur die Kurzstrecke beim Radfest in Buckow fahren wollte, habe ich mich doch überreden lassen die Langdistanz zu fahren.
Die ersten beiden Runden waren dann auch sehr hart für mich und wollte alsbald die Segel streichen. Glücklicherweise lief es dann doch besser als erwartet, so dass ich das Rennen ganz ordentlich durchfahren konnte und damit noch einige Trainingskilometer gesammelt habe.
Also "Schaun mer mal!"
Montag, 5. November 2007 - 16:52 Uhr
Nach der Saison ist vor der Saison
Nun sind die Tage leider wieder sehr kurz geworden, häufig nass und kühl. Da muss man sich schon zusammenreissen um auf's Rad zu steigen um zu trainieren.
Natürlich haben wir jetzt auch die Musse, uns mit den Ideen für das kommende Jahr zu beschäftigen. Schliesslich soll es ja schon beim Berliner Sechstagerennen schon die erste 2008er Aktion geben.
Da ich aber nach wie vor Cyclocross-Fan bin und das nächste Frühjahr schon winkt, werde ich mein Training wieder intensivieren. Denn dann rollt es sich leichter in der kommenden Saison und das nicht nur in Hamburg.
Montag, 20. August 2007 - 23:01 Uhr
Auf der Reeperbahn mittags um halb eins

Waren das wirklich zwei volle Tage in Hamburg? Die Zeit ging extrem schnell vorbei. Unser Team war ja auf allen drei Strecken präsent und wir vier "Helden der Langstrecke" starteten direkt vom Zielbogen in der Mönckebergstrasse aus (siehe Foto!
).
Ich und Anselm fanden auf dem Weg durchs Hafengelände und durch Harburg schnell eine gute Gruppe die sich zügig durch den Startblock I nach vorn arbeitete
. Es blies doch ein merklicher Wind aus südlicher Richtung, so dass sich schneller kleinere Gruppen als im Vorjahr formierten. An den Hügeln der Nordheide war in unserer Gruppe Anselm der sichtbar Stärkste. Er stiefelte diese recht locker hinauf während alle anderen kämpfen mussten um schnell wieder den Anschluss zu schaffen.
Bis zur Köhlbrandbrücke passierten wir viele Fahrer aus den Blöcken H, G, F, E und sogar einige Starter aus dem Startblock A.
Bis hierher lief es bei mir wunderbar. Ich hatte sogar die Zeit hin und wieder die Grüsse der Zuschauer zu erwiedern. An der Brückenauffahrt meldeten sich plötzlich meine Oberschenkel
. Ich musste die Gruppe ziehen lassen und fuhr die Auffahrt der Brücke lieber im Sitzen hoch. Auf der Abfahrt kam ein schneller Express aus Startblock K und M angerauscht in den ich mich einklinkte. So kam ich wieder zu "meiner" Gruppe hin. Bei der Streckenteilung von der 100er Strecke gab es aber grosse Lücken und meine Beine waren wieder so fest, das ich die neue Gruppe nun endgültig verlor.
Das ging allerdings noch anderen Mitradlern so, so dass sich wieder eine neue Gruppe zusammenfand in der ich die letzte Schleife in Angriff nehmen konnte.
Warum auf dem Weg nach Pinneberg hinaus nun Petrus noch seine Schleusen öffnen musste ist mir allerdings unklar!
Mit nassen Füssen den Kösterberg hinauf, na bravo...
In Anbetracht meiner noch nicht wieder gelockerten Beinmuskulatur fuhr ich den Anstieg im kleinen Gang vorsichtig hinauf um ja nicht noch einen Krampf zu riskieren (irgendwie haben die Hamburger am Kösterberg angebaut, oder?).
Auf der Elbchaussee treffe ich noch den Zugvogel-Vereinskollegen Thomas Hanke (der aus Block K gestartet ebenso wie Anselm die 4-Stunden-Marke knackt - Respekt!).
Nocheinmal wird Schwung genommen hinauf zur Reeperbahn und dann trägt uns das tosende Trommeln und Anfeuern der Zuschauer auf der Mönckebergstrasse ins Ziel. Allein dafür lohnt sich schon die Teilnahme an den Cyclassics!
Mit Radiointerviews, Pookys Bühnenauftritt und sogar einem Zeitungsartikel konnten wir für unser Projekt ordentlich Werbung treiben.
Und wie ich den Ergebnissen entnehme, haben sich auch die 100km-Jungs vom WsL-Team sehr gut geschlagen. Die Glückspilze sind sogar trocken geblieben.
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