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Wir spenden Leben bei den Cyclassics 2013

Neben dem Berliner Velothon sind die Hamburger Cyclassics das Traditionsrennen unseres Teams.

Cyclassics 2013 © Upsolut/Hochzwei
Cyclassics 2013 © Upsolut/Hochzwei (Klick vergrößert)

Auch 2013 gingen wir in Hamburg bei herrlichem Radsportwetter vor einem Riesenpublkum auf allen Distanzen an den Start. Herausragend schnitt unser prominentes Teammitglied, ARD-Tagesschausprecher Thorsten Schröder ab. Mit einer Zeit von 03:51 h:min fuhr er gemeinsam mit der Spitzengruppe unter den ersten 100 Fahrern ins Ziel!

Thorstens Fazit nach den Cyclassics auf Facebook:

Gestern bei den Cyclassics so schnell unterwegs gewesen wie nie zuvor bei den anderen bisherigen 16 Teilnahmen! Und das in meinem Alter !!!!
3 Stunden 51 habe ich für die 155 Kilometer gebraucht – und kam zusammen mit dem führenden Feld, auch mit dem Sat1-Kollegen Marc Bator, ins Ziel. Da haben sich die zwei Wochen Alpen-Training doch gelohnt, um besser die Hügel in Blankenese zu bewältigen.

Kampf um Platz 80-100 mit Marc Bator und Thorsten Schröder
Kampf um Platz 80-100 mit Marc Bator und Thorsten Schröder (Klick vergrößert)

Andreas, unser rasender Teamreporter verfolgte die packende Schlussphase des Rennens im Zielbereich. Geplant war ursprünglich, dass er mit Thorsten und Harry gemeinsam ins Ziel fahren würde. Jedoch:

Ich musste bereits auf den ersten 30 km feststellen, dass mir das reduzierte Training nach meiner Teilnahme als Staffelfahrer bei der Challenge Roth nicht gut getan hatte. Während ich mit dem recht hohen Tempo und den Tempoverschärfungen nach Kurven auf den ersten 20 km noch gut zurecht kam, verlor ich an den langen Anstiegen der Harburger Berge den Anschluss an die Spitzengruppe. Mein Körper sandte eindeutige Signale: ein Puls kurz vor meinem aktuellen Spitzenwert bedeutete nichts Gutes. Schnell war mir klar, dass ich das Rennen nicht so beenden könnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich nahm den Druck vom Pedal und ließ mich nach hinten durchreichen. Bald hatte mich der A-Block „ausgespuckt“. Jetzt konnte ich fahren, wie ich es wollte und in diesem Moment brauchte: allein gegen den Wind, ohne das Tempo auf andere Fahrer ausrichten zu müssen.

Irgendwann holte mich dann der B-Block ein. Gelegenheit für mich, in dessen Windschatten mit höherem Tempo im Rennen weiterzufahren. Auf den letzten Kilometern vor Hamburg lief es dann wieder richtig rund, so dass ich überlegte, doch die komplette Runde zu fahren. Ich wusste jedoch, dass ich mich am Ende – spätestens am Kösterberg – quälen würde. Dies ohne die Option, ein für mich akzeptables Ergebnis erzielen zu können. Eine leichte Entscheidung: bei der Feldertrennung in Hamburg fuhr ich links in Richtung Ziel, während meine Mitstreiter sich auf die letzten 55 km machten. Ergebnis: die erwartete Disqualifikation und die Möglichkeit, den Zieleinlauf des Spitzenfeldes aus Zuschauerperspektive mitverfolgen zu können.

Auch bei 155 km-Fahrer Harry lief es nicht optimal. Dennoch erreichte er als 179. seiner Altersgruppe das Ziel. Seinen Plan, mit Thorsten gemeinsam ins Ziel zu kommen, konnte auch er nicht umsetzen.

Köhlbrandbrücke © Upsolut/Hochzwei
Köhlbrandbrücke © Upsolut/Hochzwei (Klick vergrößert)

Eine gute Stunde zuvor kam bereits unser 55 km-VIP-Team ins Ziel. Teamchef Pooky berichtete:

Wer Erster sein will, muss früh raus. Der Startschuss zu der kurzen 55 Kilometer-Runde fiel um 7:25 Uhr. Dementsprechend früh endete unsere Nacht. Doch auch wenn es uns zunächst quälte, von Müdigkeit war in unserem Quartett im Rennen nicht zu spüren. Gemeinsam losfahren, gemeinsam ankommen, das war unsere Devise, von Astrid und Kurt Bodewig, Birgit Dreier und mir. Und so blieben wir die gesamte Zeit auf der Strecke zusammen. Fast, denn an den Steigungen in Blankenese trennte sich unsere kleine Gruppe kurzzeitig. Aber eben nur kurzzeitig. Denn gleich hinter dem Kösterberg, auf der Elbchaussee, warteten die Schnelleren auf die Langsameren. Und so kamen alle Vier wieder zusammen und sogar auf die Sekunde zeitgleich durchs Ziel in der Mönckebergstraße. Dafür, dass das Training aus Zeitgründe in diesem Jahr oft ausfiel, waren wir mit unserer Leistung dann doch sehr zufrieden und das frühe Aufstehen hat sich für die gute Sache gelohnt.

Nach knapp 4 Stunden Fahrzeit und mit einem Schnitt von rund 26 km/h fuhr auch Britta strahlend durch das Ziel. Zwischenzeitlich hatte sie einen Radsportler gefunden, mit dem sie gemeinsam eine längere Strecke, sich wechselseitig Windschatten spendend, zurücklegen konnte.

Obwohl nicht alle mit ihren Ergebnissen zufrieden waren können wir ein äußerst positives Fazit ziehen: alle sind sicher und unfallfrei ins Ziel gekommen. Die Hamburger Cyclassics sind eine großartig organisierte Veranstaltung und jedes mal aufs Neue ein Podium, auf dem wir unser Projekt gern präsentieren!

Distanz Startnr. Name AK Platz  Zeit AK km/h
VIP 55 km 2009 Dreier, Birgit Sen. 3 4 01:54:48.59 1 29.63
VIP 55 km 5459 Bodewig, Astrid Sen. 3 3 01:54:48.58 2 29.63
VIP 55 km 506 Bodewig, Kurt Sen. 3 19 01:54:48.34 3 29.63
VIP 55 km 8282 Cheung, Po Keung Sen. 2 20 01:54:48.40 5 29.63
VIP 155 km 3012 Schröder, Thorsten Sen. 2 3 03:51:08.87 2 40.70
100 km 28930 Münster, Britta Sen. 2 741 03:57:54.98 280 25.90
100 km 40251 Stenzel, Andreas Sen. 2 DSQ 02:42:42 DSQ 37.87
155 km 40128 Demant, Harald Sen. 2 401 04:03:27.85 179 38.64

Fotos:
© Claudia Völker / Nicole Strobel / Harald Legner / Andreas Stenzel / Upsolut/Hochzwei

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